18. Februar 2025 Expi-Rückblick: Zwischen Pizza, Palmen und Regenbögen

Zwischen Pizza, Palmen und Regenbögen

Expi in Costa Rica! Wie lange haben wir darauf hingefiebert? Hier könnt ihr die Geschichte der Expigruppe 6 lesen. Ihr gehörten an: Linnea, Clara, Rosalie, Lia, Julia, Julius, Carolina, Katharina und Felix

Es war einmal vor etwas Zeit, da gab es acht furchtlose Abenteurer aus dem fernen Land Deutschland. Unsere Geschichte beginnt in einem kleinen Dorf, auf einem kleinen Berg, welches den Namen Longo Mai trägt. Dort fing alles mit den ersten zwei Kilometern an. Nach der morgendlichen Wanderung fanden wir uns an der Bushaltestelle Richtung San Isidro, dem größten Ort in der Nähe. Dort trafen wir auf zwei besondere Persönlichkeiten, Jorge SinCarne (Felix) und Heidi Bumm (Julius), die uns auf das Expicamp einluden. Dieses Angebot nahmen wir natürlich an und sind deshalb mit dem Bus die Distanz nach San Isidro gefahren. Angekommen in den Grünanlagen der Stadt haben wir unsere heimische Währung in die lokale gewechselt. Mit neu gewonnener Energie suchten wir nach einem Schlafplatz. Vielen Dank an dieser Stelle an die Kirche, welche uns eine Unterkunft organisiert und finanziert hat!

Auf dem Weg

Caro winkt © Rosalie
Beitragsbild: Linnea, Lia, Clara, Rosalie im Spiegel © Rosalie.

Nach der Ankunft sind wir direkt aufgebrochen, um Zutaten für eine Mahlzeit zu besorgen. Dafür sind wir strammen Schrittes zum Marktplatz (Walmart) gelaufen. Vollbepackt mit Essen für den Abend und Morgen sind wir zurückgegangen und haben mit mobiler Küche und guter Stimmung Tortillas zubereitet. Diese haben wir dann zusammen mit Natilla (einer weißen, einheimischen, superleckerern Soße) genossen.

Der zweite Tag begann mit einem Geistesblitz. Wie wäre es denn mit einer Unternehmung zu einem Kloster? Nach einigem Fragen wurde daraus aber leider nichts, da es dort Schlangen gibt, die zu gefährlich sind um dort zu zelten. Also verfolgten wir doch den ursprünglichen Plan und haben uns auf den Weg zum Strand gemacht. Unterwegs waren wir traditionell speisen, was uns sehr geschmeckt hat. Nach zweistündiger Busfahrt kamen wir auch schon an unserem nächsten Schlafplatz an. Den Strand in Dominical kannten wir schon von unserem Besuch mit den Spanischklassen. Unser Nachtlager wurde dort also zwischen den Bäumen mit einer wunderbaren Sicht auf den Pazifik aufgebaut. Den Abend, an einem wunderschönen Lagerfeuer, ließen wir dann mit einer ruhigen Runde ausklingen.

Pazifik-Strand

Pazifik-Strand © Linnea

Sonnenuntergang

Sonnenuntergang © Rosalie

Morgens mit der Wärme der Sonnenstrahlen aufzuwachen, ist ein ganz besonderes Erlebnis. Das erste Bad im Pazifik war das Highlight des Tages. Die Kraft der Wellen haben einige von uns, Rocky (Rosalie) und Julesie (Julia), aber auch ganz schön herumgeschubst. :) Der Tag brachte auch weitere Aktionen des „Expicamps“ (Der Sendung, die wir über die gesamte Expi drehten). Zum Abend dinierten wir abermals bei Lagerfeuer, es gab Pancakes, während die Sonne unterging.

Zu Beginn des neuen Tages entschieden wir uns noch einen weiteren Tag am Traumstrand zu verbringen. Der Tag brachte uns wildes Wellenreiten mit unserem treuen Gefährten Infinity dem Einhorn aus dem Regenbogenland. (Es glitzert von innen). Eins.......Zwei........Drei........Und da kommt die Welle, die uns Richtung Strand treibt.

Piep!!!!!!Piep!Piep!!!!Piep!Piep!!!!!!!! Ein Blick zur Uhr zeigt 5:30Uhr. Reges Treiben prägt den Morgen des Aufbruchs. Über Nacht hat sich unser Camp in einen Wasserpark verwandelt. Alles ist nass und feucht. Als endlich alles Platz in unseren Rucksäcken gefunden hat ging es dann auch los in Richtung Bus. Da wir keine Zeit für ein ausgiebiges Frühstück hatten, aßen wir radioaktive Müslidingsies (sie waren sehr bunt und sahen deshalb sehr unnatürlich aus) aus unseren Händen am Platz, wo der Bus halten sollte.

Angekommen wieder in San Isidro, dem Dreh- und Angelpunkt unserer Reise, verspeisten wir Pizza zu Mittag. Pizza ist eine wundervolle, moderne Erfindung der heutigen Welt! Darauf folgte eine weitere Busfahrt zur Grenze zwischen Costa Rica und Panama. Eigentlich wollten wir direkt nach Panama, aber da es Sonntag war und schon später Nachmittag ging das nicht mehr ganz legal. Deshalb schliefen wir in einem der Grenzhostels.

Zwei Mädchen mit Schönheitsmaske

Rosalie und Clara machen Spa day © Rosalie

Felix im Eisparadies

Felix im Eisparadies © Clara

Kochen auf der Straße

Kochen auf der Straße © Linnea

Geile Pizza

Geile Pizza © Clara

Am nächsten Morgen gedachten wir geschwind über die Grenze zu gelangen um so schnell wie möglich in David, unserem Ziel, anzukommen. Dies verlief zu unserem Glück alles nach Plan. Mit unserem letzten Bus sind wir bis zum Bambu-Hostel gefahren, wo wir uns für eine zusätzliche Nacht einquartierten. Zur Feier des letzten Abends in unserer kleinen Gemeinschaft, gingen wir ein weiteres Mal Pizza essen.

Und wenn sie nicht gestorben sind, dann essen sie noch heute Pizza!
Bussi baba!!!! (Zitat Clara...)

Julia

Unsere Gruppe am ersten Tag der Expi

Unsere Gruppe am ersten Tag der Expi © Felix

Wir warten immer mal wieder auf irgendwas …

Wir warten immer mal wieder auf irgendwas … © Felix

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Grüße:

  • Julia: Viele liebe Grüße an die Gürtelhühner und an die gesamte Klasse 11b. Ganz viele Grüße auch an meine Familie. Ich vermisse Euch und freue mich schon auf den Mai!
  • Lia: Wunderbare schon fast kubanische Grüße, happy verspäteter valentines day! Ich hoffe es geht euch gut, und ihr habt wieder so geile Kekse gemacht wie letztes Jahr. Mir geht es wunderbar, die letzte Woche war cool und bald kriegen wir neue Watches! Ich freu mich schon bald von euch zu hören, ich hab euch lieb und vermisse euch. :)
  • Caro: Hello, Hello! Lebenszeichen von Kuba aus, mit vielen lieben Grüßen an Mama, Papa, Anni, Opi und Omi und Tante Biggi. Ich vermisse euch, aber noch hält es sich in Grenzen :). Meine jetzige Watch ist oke. Ein bisschen Lust auf zuhause ist da. Achso und bringt Apfelsaftschorle mit zum Hafen und Franzbrötchen. Bye, bye, bye. (If you know, you know:)
  • Antonia: Liebe Grüße an meine Eltern, Jochen, Michi, Anna, Emma, Opa und Oma. Man merkt, dass es ganz langsam kälter wird in Richtung Norden. Wir hatten gestern kleine Handover. Ich war für vier Stunden in der Nacht Officer of the Watch. Wir hatten schlechte Wetterbedingungen, weshalb es sehr schwierig und turbulent war, aber eine tolle Erfahrung zum Lernen.
  • Linnéa: Liebe Grüße an Mama, Babée und Luc. Außerdem an Daria, glaube du bist jetzt schon in Australien, wie cool einfach. Auch Liebe Grüße an Ella und Miri, Sofie, Lisa, Lillian, Alex, Yara und Lonna. Hoffe es geht euch gut. Diese Woche habe ich voll viele besondere Sachen gesehen: einen Mond-Ring um einen Vollmond und Orcas!!! Beides waren voll unbeschreibliche Momente! Hab euch ganz doll Lieb, Fühlt euch gedrückt.
  • Hanni: Liebe Grüße an Mama und Papa. Danke für euer kleines Geschenk. Morgen kommen wir auf Kuba an. Leider ist meine Kamera immer noch kaputt, aber Pijotrik unser Engineer, hat sich das Manual runtergeladen und bei weniger Seegang versuchen wir sie zu reparieren. Hab euch lieb und vermisse euch. Aber wir sehen uns ja schon in 75 Tagen wieder. Frauki: Stell dich auf einen laaangen Brief wieder ein. Wahrscheinlich bin ich schneller als der Brief haha.
  • Clara: Liebe Grüße an meine Familie. An Mama und Papa, dies ist ein Hilfeschrei, ihr müsst Bruno Bäääääär unbedingt aus dem Bambu Hostel in David Panama befreien. Ich hab ihn dort vergessen. Bittttttttte ... Aber ansonsten geht es mir gut. Ich habe zwar nach Panama wieder n bissel Seekrankheit gehabt, aber dieses Mal nur 7 mal gekotzt. Viele Grüße auch an Leni und Franka hab euch alle mega doll lieb. Busssssssssssssi Clar