30.05.2018 | Schule und Internat

Unterrichtsprojekt der Universität Oldenburg am Internat Hermann Lietz-Schule Spiekeroog

Direkt nach den diesjährigen Pfingstferien nahmen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 10a am Montag, den 28. und Dienstag, den 29. Mai 2018 an einem Unterrichtsprojekt der Universität Oldenburg teil. Die Durchführung fand im Rahmen des Projektes: ‚Aus der Meeresforschung in die Nationalparkhäuser: Entwicklung, Erprobung und Implementierung neuer Umweltbildungsangebote zum Thema: Gefährdung und Schutz des UNESCO Weltnaturerbes Wattenmeer‘ statt und wird durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt gefördert. Ziel ist es, ein Netzwerk zwischen Universität Oldenburg und den Nationalparkhäusern der niedersächsischen Wattenmeerküste aufzubauen.

Die Aktion mit den Schülerinnen und Schülern der Klasse 10, die von Mitarbeiter/innen und Studierenden des Fachbereiches Biologiedidaktik der Universität Oldenburg durchgeführt wurde, stand unter der Forschungsfrage: ‚Was Pflanzen über Boden und Klima verraten?‘. Dabei waren die Schüler/innen bei herrlichem Wetter dazu aufgerufen, Boden-Proben und Pflanzen-Bestimmungen auf den Salzwiesen, den Nord- und Südhängen der Graudünen und an den Weißdünen vorzunehmen, um diese dann anschließend im schuleigenen Forschungszentrum Wittbülten zu analysieren. Die Ergebnisse wurden in einer gemeinsamen Abschlusspräsentation zu einem Gesamt-Überblick zusammengeführt, sodass jeder Schüler am Ende eine eigene Mappe über schützenswerte Insel-Biotope erhielt.

Ein Filmteam des NDR begleitete das Projekt und machte Aufnahmen für die Sendung ‚Nordseereport‘, die voraussichtlich am 30.09.18 ausgestrahlt wird.  

Wir danken Lietz-Lehrer Gerald Aper, der das Projekt vor Ort betreute sowie Anja Wübben vom Bereich Biologiedidaktik der Universität Oldenburg für die gelungene Durchführung.

Unterrichtsprojekt auf Spiekeroog:


'Was Pflanzen über Boden und Klima verraten'


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